Dienstag, 23. Dezember 2025

Planspiele zur Landtagswahl

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg  hat eine Reihe von Planspielen zu Landtagswahlen veröffentlicht: 
Planspiel 1: Die Nominierung im Wahlkreis 
Planspiel 2: Parteien stellen sich zur Wahl 
Planspiel 3: Die Konstituierung des Landtags 
Planspiel 4: Die Gesetzgebung im Landtag 

Planspiel mit Wahlkampfständen und Podiumsdiskussion 

Bei einem Seminar für Bundesfreiwillige habe ich das Planspiel „Parteien stellen sich zur Wahl“ durchgeführt. Die Teilnehmende schlüpften in die Rollen von Medien, Kandidat*innen und Bürger*innen. Da es noch auf dem bisherigen Wahlsystem basiert, musste ich einige Änderungen vornehmen, dennoch ist es problemlos spielbar. Weitere Änderungen ergaben sich durch das Spiel, so haben wir die Phase des Wahlkampfs aufgrund des großen Engagements etwas verlängert. 

Tolles Medienteam als wichtiger Faktor 

Nach anfänglichen Zweifeln haben sich die Teilnehmenden in ihren Rollen eingearbeitet und mit Wahlplakaten Gespräche im Wahlkampf nachgespielt. Besonders beeindruckend war die Arbeit des Medienteams, die den ganzen Prozess begleiteten. Im zweiten Teil moderierten sie eine Podiumsdiskussion, bei dem sich alle einbringen konnten. Bei der abschließenden Abstimmung wurde nach dem neuen Wahlsystem durchgeführt – die meisten Erststimmen bekam ein Kandidat, der sich auf dem Wahlkampfstand besonders engagiert hat. 

Meine Angebote zur Landtagswahl 

Auf meiner Homepage https://www.lutz-redenundschreiben.de/landtagswahlen-2026/ finden Sie noch weitere Angebote zur Landtagswahl. 

Mittwoch, 17. Dezember 2025

Droht ein XXL-Landtag?

Die Tagesschau  berichtet über Befürchtungen, dass das neue Wahlrecht in Baden-Württemberg zu einem stark wachsenden Landtag führen könnte- mit möglichen Mehrkosten in Millionenhöhe.

Vergrößerung durch Stimmensplitting 

Der Landtag hat eine Mindestgröße von 120 Abgeordnete. Im Moment sind es 154. Durch Stimmensplittung – also mit Erst- und Zweitstimme unterschiedliche Parteien unterstützen – könnte das Parlament deutlich größer werden. Experten kalkulierten, dass Wähler der FDÜ, aber auch anderer Parteien, wenn die AfD stark ist, mit der Erststimme CDU wählen. Gewinnt die CDU mehr Wahlkreise als ihnen per Zweitstimme zustehen, könnte es zu Überhangmandaten kommen. 

Rechnungen hoch spekulativ 

Allerdings sind diese Brechungen spekulativ. Nach den aktuellen Umfragen ist unklar, ob es die FDP ins Parlament schafft, außerdem ist unklar, wie viele Menschen tatsächlich ihre Stimmen splitten. Folglich ist auch noch nicht klar, wie hoch die Mehrkosten sind. Der Plenarsaal sol nicht verändert werden, allerdings müsste für die zusätzlichen Abgeordnete zusätzliche Mitarbeiter und Büros organisiert und bezahlt werden.